Rechtliche Gründerberatung zum Sparpreis? Das kann teuer werden!

Gründerberatung, Start Up

Die meisten Start-Up-Gründer stehen vor der misslichen Situation, die Kosten der Gründung möglichst gering halten zu müssen. So wie betriebswirtschaftliches Geschick hier zu begrüßen ist, so sehr müssen aber auch sinnvolle Investitionen eingegangen werden, um den Erfolg des Unternehmens nicht bereits im Keim zu ersticken. So leuchtet jedem ein, dass eine Firma, die heutzutage Waren oder Dienstleistungen über das Internet vertreibt oder Ihre Kunden auch dort akquiriert, eine hochwertige Internetpräsenz haben sollte; Dass kaum eine IT-Firma die Aufgabe der Homepageerstellung kostenlos oder für für 99,90 EUR anbietet, ist dabei völlig klar.

Bei der rechtlichen Beratung für Gründer ist das nach meiner Erfahrung oft anders. Häufig wurden in den ersten Kalkulationen keine Kosten für die rechtliche Absicherung der Gründung bedacht. Dies führt dazu, dass im entscheidenden Moment zu wenig in die rechtliche Absicherung investiert wird. Eine solche Low-budget-Beratung kann Sie später bares Geld kosten. Daher möchte ich hier einige Tipps zu einer erfolgreichen Gründungsberatung geben:

1. Sitzen Sie keinen Scharlatanen auf! Wer Ihnen etwa eine kostenlose rechtliche Beratung anbietet, ist im Regelfall gar kein Rechtsanwalt. Solche Personen können und dürfen über verschiedene Punkte überhaupt nicht aufklären - die Leidtragenden sind am Ende die Gründer.

2. Lassen Sie nicht nur Ihre Website auf Datenschutz- oder Impressumsverstöße kontrollieren. Es gibt noch so viel mehr, was ein guter Anwalt am Anfang für Sie tun kann. Beispielhaft seien hier die steuerliche Optimierung und der Rechtsschutz für Ihre Produktideen genannt. Holen Sie sich für die Verträge mit Ihren zukünftigen Kunden bitte auch keine unüberprüften Muster aus dem Internet. All diese Maßnahmen zur Kostenreduzierung zahlen sich fast nie aus, denn sie verursachen oft nur später Kosten. Diese können dann z. B. in Steuernachteilen, der Verletzung Ihres geistigen Eigentums oder ständigen Rechtsstreitigkeiten mit Ihren Vertragspartnern liegen.

3. Versuchen Sie den Gegenwert einer guten Gründerberatung nicht nur als finanzielle Belastung Ihres Unternehmens zu sehen. So wie Sie wirtschaftlichen Erfolg haben wollen, so muss auch der Rechtsanwalt, den Sie beauftragen, betriebswirtschaftlich kalkulieren. Vor allem aber ist das Honorar, das ihm überlassen wird, nicht nur die reine Bezahlung seiner Dienstleistung. Ein guter Anwalt arbeitet gerade im Bereich der Gründung von Unternehmen sehr gründlich, denn er trägt ein hohes eigenes Haftungsrisiko falls die von ihm erarbeiteten Lösungen doch einmal fehlerhaft sein sollten.

4. Um die Kosten für Sie kalkulierbar zu halten, versuchen Sie nach Möglichkeit mit Ihrem Anwalt Pauschalen für einzelne Rechtsprodukte oder die gesamte Gründungsberatung zu vereinbaren. So kann es nicht plötzlich zu undurchschaubaren Kostenrechnungen kommen.

5. Und nicht zuletzt: Sehen Sie die Beauftragung des Rechtsanwaltes als Chance, sich in der Gründungsphase ein bisschen mehr Luft zu verschaffen um sich auf das eigene Produkt oder die eigene Dienstleistungsidee konzentrieren zu können. Die Verantwortung für das Rechtliche geben Sie dabei überwiegend ab und gewinnen zugleich einen kompetenten Ansprechpartner für Ihr Start-Up.

Kurzum: Eine faire Vergütung des wirklich engagiert arbeitenden Rechtsanwaltes im Bereich der kompetenden rechtlichen Unterstützung von Unternehmensgründungen hilft nicht zuletzt auch den Gründern.

Da auch die Rechtsanwaltskanzlei Holstein Gründerberatungen durchführt, können Sie sich bei Interesse gern unverbindlich unter

0361 / 55 0 56 7 57

oder unter

Holstein@ErfurtAnwalt.de

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